Die September-Ausgabe der FRIEDENSZEITUNG ist erschienen!

Die neuste Ausgabe der FRIEDENSZEITUNG vom September 2026 enthält einige Schwerpunkte:

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  • Kein Krieg wegen Neutralität?
  • Nein zur unsolidarischen Neutralitätsinitiative
  • Die vereinten Nationen am Scheideweg
  • Klöster in Myanmar als Bildungsstätten
  • Jakob Tanner zu Pazifismus und (Anti-) Gewalt
  • En voyage mit Madagaskars letzten Naturvölkern
  • Ruedi  Epple zur sozialen Verteidigung- revisited
  • Friedensveranstaltungen im Herbst 2026

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Kein Krieg wegen Neutralität?

‍Landauf, landab fliegen weisse Friedenstauben auf grossen Plakaten und roten Inseraten mit dem Slogan «Kein Krieg» für ein Ja zur Neutralitätsinitiative. Christoph Blocher wirbt mit dem Spruch «Neutralität schützt uns gegen Kriege» für sein Begehren, das vor allem Sanktionen der Schweiz gegen Kriegsverbrecher wie Putin verhindern will. Die seit viereinhalb Jahren von Russland angegriffene Ukraine zeigt, wie grotesk diese Aussage ist. Marco Jorio und Adrian Wiedmer ordnen den Slogan in der FRIEDENSZEITUNG historisch und sicherheitspolitisch ein.

Reform oder Abstieg: Die Vereinten Nationen am Scheideweg

‍Die Vereinten Nationen durchleben eine historisch kritische Phase. Eine neue Ära der Grossmachtrivalität untergräbt ihre Autorität. Durch das Vetorecht der Grossmächte in Konflikten wie in der Ukraine und in Gaza lahmgelegt, verkümmert der Sicherheitsrat zur Echokammer internationaler Krisen. Gleichzeitig bedrohen die massiven Finanzkürzungen und die Schaffung alternativer politischer Foren durch die Trump-Regierung das Kernmandat der UNO: den Weltfrieden zu sichern. Die FRIEDENSZEITUNG publiziert den Schwerpunkt aus dem diesjährigen Friedensgutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute.

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Debatte Jakob Tanner: Keine freie Bahn für Kriegsverbrecher

‍In den vergangenen zwei Jahrzehnten sind konzeptuelle Klärungen und Kontroversen innerhalb der breit gefächerten Friedensbewegung zu kurz gekommen. Nach dem Höhenflug pazifistischer Erwartungen in den 1990er-Jahren machte sich mit den Attacken auf das Völkerrecht und den Kriegen des 21. Jahrhunderts weithin Enttäuschung breit. Nicht wenige Friedensbewegte haben vor all diesen Rückschlägen kapituliert und distanzieren sich heute von ihrem früheren Einsatz für Abrüstung und eine konstruktive Friedenspolitik. Der Historiker Jakob Tanner antwortet auf die Replik von Ruedi Epple und begründet, weshalb Pazifismus und Waffenlieferungen an die Ukraine kein Widerspruch sind.

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Sie können den Artikel von Jakob Tanner hier herunterladen.

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Debatte Ruedi Epple: Soziale Verteidigung, revisited

Die knappe Zustimmung zum neuen Zivildienstgesetz am 14. Juni 2026 war kein Statement gegen den Zivildienst. Sie war Ausdruck der Sorge der Stimmbevölkerung über die aktuelle sicherheitspolitische Lage. Diese Sorge spielt dem Militär in die Hände, weil es in der öffentlichen Debatte an Vorstellungen fehlt, welche Alternativen es zur gewaltsamen Gegenwehr der Armee gibt. Nicht Nostalgie, sondern die Einseitigkeit dieser Debatte legt es nahe, ein Buch neu zu lesen, das vor genau 50 Jahren in der Schriftenreihe des Schweizerischen Friedensrates erschien. Das Bändchen «Soziale Verteidigung» fasste die Überlegungen einer zwölfköpfigen Arbeitsgruppe zu «Alternativen zur militärischen Verteidigung der Schweiz» zusammen. Sie geben Anlass, die Entwicklung gewaltloser Verteidigungskonzepte nachzuzeichnen und neu zu betrachten.

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Gewaltfreier Widerstand als Vorbild: Mahatma Gandhi beim Salzmarsch, 1930.

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Solidaritätstatt Abschottung, Spielraum statt Réduit!

Machst Du mit? Organisiere auch Du ein politisches PingPong Turnier zur Mobilisierung am Wochenende vor der Abstimmung!

Wer? Du, alle Deine Verbündeten und spielfreudige Gegner:innen

Wann? Samstag 19. oder Sonntag 20. September 2026

Wo? An einem Ping Pong Tisch an Deinem Garten, Quartier, Wohnort..

Wie? Melde Dein Turnier mit Titel und Ort unter info@friedensrat.ch. Wirsenden Dir ein Set Ping-Pong-Bälle mit einem Aufdruck!

Die Liste aller Turniere wird auf der Website der zivilgesellschaftlichen Allianz gegen die Neutralitätsinitative veröffentlicht.

Join in! https://www.gemeinsam-gegen-die-neutralitaetsinitiative.ch

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Nein zur Neutralitätsinitiati

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Ein Input von Maya Dougoud, die assoziierte Professorin befasst sich in Forschung und Praxis mit Fragestellungen an der Schnittstelle von Geschlecht, Digitalisierung und Unternehmertum, insbesondere mit geschlechtsspezifischen Ungleichheiten und den gesellschaftlichen Herausforderungen der digitalen Transformation.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der internationalen  Kampagne gegen Gewalt an Frauen statt, die vom 25. November bis 10. Dezember 2026 dauert.

Nähere Infos auf www.friedensrat.ch

Tram Nr. 14 ab Hauptbahnhof Zürich Richtung Triemli bis Bahnhof Wiedikon (zwei Stationen nach Stauffacher). Der Saal ist rollstuhlzugängig.  

Wer virtuell dabei sein will, melde sich unter   diana.schenkel@friedensrat.ch bis zum 27. November 2026 an und erhält dann den Zugangscode

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