Sicherheit Neu Denken

Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik –Ein Szenario bis zum Jahr 2040

Vision Deutschlands 2040: Eine zivile Sicherheitspolitik

  • Deutschland stellt bis 2040 in Kooperation mit anderen Ländern
    komplett auf eine nachhaltige zivile Sicherheitspolitik um.
  • Deutschland investiert jährlich 80 Mrd. Euro
    in zivile Krisen-Prävention anstatt die Bundeswehr.
  • Entsprechend der Forderungen der Fridays-for-Future-Bewegung leben und wirtschaften wir im Einklang mit den Pariser Klimazielen. Wir nehmen die Klimakrise genauso ernst wie die Corona-Pandemie.
  • Dank jährlich 27 Mrd. Euro deutscher Beitragszahlungen ist die UNO wirklich wirksam.
  • Eine Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaft der EU mit Russland / der EAWU sichert den dauerhaften Frieden in Europa.
  • Dank jährlich 6 Mrd. Euro deutscher Beiträge
    ist die OSZE in Europa wirksamer Garant für Sicherheit und Frieden.
  • Der Welternährungsfonds, der Weltklimafonds und die UN-Flüchtlingshilfefonds
    sind ausreichend finanziert.
  • Afrika ist dank 17 Mrd. Euro jährlicher Unterstützung aus Deutschland sowie einer veränderten EU-Handelspolitik auf dem Weg zur Erreichung seiner selbstgesteckten Nachhaltigkeitsziele 2063.
  • Deutschland ist innerhalb der EU, OSZE, NATO und UNO
    Vorreiter in ziviler Krisenprävention.
  • Die Bundeswehr ist zum Technischen Hilfswerk mutiert,
    ehemalige Rüstungsbetriebe stellen nur noch zivile Produkte her.

1. Eine Anregung aus Deutschland

Im Jahre 2018 legte eine von der Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden (BRD) eingesetzte Arbeitsgruppe einen Bericht vor, der analog zum bundesdeutschen Ausstiegsgesetz aus der atomaren Energiegewinnung ein Szenario zum mittelfristigen Ausstieg aus der militärischen Friedenssicherung entworfen hat. Der Bericht «Sicherheit neu denken. Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik – ein Szenario bis zum Jahr 2040» wird seither in der Bundesrepublik intensiv diskutiert. In der Dezember-Ausgabe 2020 der FRIEDENSZEITUNG wurde der Bericht ausführlich vorgestellt, der Schweizerische Friedensrat hat ihn an seiner Jahresversammlung vom 20. Mai 2022 aufgenommen.

2. Eine Aktualisierung für die Schweiz

Der Friedensrats- Vorstand hat daraufhin beschlossen, eine für die Schweiz angepasste und die Sicherheitspolitik nach dem Zusammenbruch der europäischen Nachkriegsordnung durch den Krieg gegen die Ukraine berücksichtigende Version des Konzepts «Sicherheit neu denken» zu initiieren. Er lädt dazu alle Interessierten Menschen ein, eine solche Aktualisierung für Schweizer Verhältnisse mitzudenken und zu formulieren.

3. Wie möchten wir vorgehen?

Dazu möchten wir bis Anfang 2024 eine unabhängige Arbeitsgruppe bilden, die ein solches Konzept ausarbeitet. Es soll spätestens im Jahre 2024 publiziert werden, Dazu sind Tagungen und Diskussionsrunden geplant. Eingeladen sind dazu alle interessierten Menschen aus Friedensorganisationen, Kirchen, politischen Organisationen oder unabhängig in Friedensfragen Interessierten, die sich kontinuierlich oder zeitweise an der Denkarbeit beteiligen. Wir stellen uns regelmässige Zusammenkünfte an unserem Sitz in Zürich vor, ergänzt von mit uns korrespondierenden Menschen, die sich mit ihren Anregungen und Ideen einbringen. Der Friedensratsvorstand wird diese Arbeit koordinieren.

4. Herzliche Einladung

Wer Interesse hat, setze sich doch mit unserem Sekretariat in Verbindung. Wir informieren Sie über das bundesdeutsche Konzept, das über eine ausführliche Dokumentation sowie eine Kurzfassung verfügt. Wir besprechen mit Ihnen Mitarbeitsmöglichkeiten, liefern Informationen und Unterlagen, halten Sie über die Arbeiten auf dem Laufenden. Sie verpflichten sich zu nichts, ausser zu gedanklicher Teilnahme. Und freuen uns über eine erspriessliche Zusammenarbeit.

SCHWEIZERISCHER FRIEDENSRAT
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