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Die neuste Ausgabe der FRIEDENSZEITUNG – bereits die 48. Ausgabe – ist Anfang März 2024 erschienen und befasst sich mit den bisherigen Versuchen einer Lösung des Nahostkonfliktes, bringt eine Reportage zum von der Welt vergessenen Konflikt im äthiopischen Tigray, publiziert eine Stellungnahme der Jüdischen Stimme für Demokratie und Gerechtigkeit in Israel/Palästina zum Antisemitismus, bietet einen Bericht zum 100-jährigen Jubiläum des Service Civil International und stellt auf drei Seiten Bücher zu Russland und Israel/Palästina vor, ergänzt mit einer Halbzeitbilanz der Schweiz im UNO-Sicherheitsrat, einer Rezension zum Kampf gegen den Waffenplatz Rothenthurm und einer Analyse der Russifizierung der Ukraine in den 1960er- und 1970er-Jahren und ist angereichert mit der Kolumne von Marionna Schlatter sowie einer Übersicht, was die Schweiz für die Ukraine zwei Jahre nach dem russischen Überfall tun kann und soll.

Zwei Staaten, ein Staat, oder was sonst? Bisherige Versuche einer Lösung des Nahostkonfliktes.

Nach fünf Monaten Krieg im Gaza-Streifen hat Israels Ministerpräsident Netanyahu für die Zeit danach eine Zweistaatenlösung im Nahostkonflikt völlig ausgeschlossen. Clemens Ronnefeldt geht in diesem Beitrag zurück ins Jahr 1995 zum «Oslo-II-Agreement» und ruft weitere mögliche Lösungsversuche in Erinnerung, die früher diskutiert wurden.

Was kann und sollte die Schweiz tun?

Zum zweiten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine am 24. Februar 2024 haben der Ukrainische Verein sowie die Vereine der ukrainischen Diaspora in der Schweiz ein Positionspapier verfasst, das die wesentlichsten Anliegen und Forderungen des ukrainischen Widerstands an die Schweizer Politik enthält

100 Jahre SCI Schweiz: Pierre Cérésoles Zivildiensteinsätze in der Schweiz.

Die Geschichte des Service Civil International (SCI) geht zurück auf ein Treffen von christlichen Pazifistinnen und Pazifisten nach dem Ende des Ersten Weltkrieges in Bilthoven (NL). Mit dabei war der Schweizer Ingenieur Pierre Cérésole, der die Idee eines internationalen freiwilligen zivilen Dienstes für den Frieden als erster in die Tat umzusetzen versuchte – im Winter 1920/21 im kriegsversehrten Frankreich. Und vor einhundert Jahren – im Sommer und Herbst 1924 – fanden die ersten «Zivildiensteinsätze» auf Schweizer Boden statt: ein Anlass für die Friedenszeitung, zurückzublicken auf die Geschichte der Zivildienstbewegung.

Vergessen von der Welt: Kein Frieden im äthiopischen Tigray.

Bis Ende 2022 tobte in der äthiopischen Region Tigray ein mörderischer Krieg. Überlebende und Vertriebene sind verloren, zugrundeliegende Konflikte ungelöst. Eine Reportage aus dem Tigray.

Literatur zur Ukraine, Russland und Israel/Palästina

Der Krieg kommt näher, die schlechten Nachrichten häufen sich, immer mehr Menschen sind müde, erschöpft. Doch wie lassen sich diese Ohnmachtsgefühle bekämpfen? Eine Möglichkeit bieten Hintergrundinformationen, wie sie sich in Büchern finden. Manchmal öffnet ein Gedicht eine Tür, manchmal ist es das Eintauchen in die Geschichten eines Romans, das einen Weg weisen kann.

Die vorgestellten Bücher sind eine persönliche Auswahl von Liliane Studer.

Die weiteren Beiträge in der FRIEDENSZEITUNGs-Ausgabe vom März 2024:

    • Die Kolumne von Marionna Schlatter: Die arme Armee.
    • Eine Halbzeitbilanz des Schweizer Einsitzes im UNO-Sicherheitsrat.
    • Rothenthurm: Der Kampf um den Waffenplatz. Erste umfassende Darstellung.
    • Was ist berechtigte Kritik an Israels Politik und was klassischer Antisemitismus? Ein Beitrag der Jüdischen Stimme für Demokratie und Gerechtigkeit in Israel/Palästina
    • Die Bedeutung der Sprache in der Ukraine: Die ukrainische Autorin Halyna Petrosanyak über die Russifizierung der Ukraine in den 1960er- und 1970er-Jahren.

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