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In der FRIEDENSZEITUNG (Nr. 18-2016) schreibt Andreas Zumach, UNO-Korrespondent verschiedener Zeitungen in Genf und regelmässiger FRIEDENSZEITUNG-Autor, über einen wirksamen Pazifismus heute und morgen. Der Artikel „Die Glaubwürdigkeit ist das A und O des Pazifismus“ basiert auf einem Vortrag, den er Ende April bei einer Tagung von deutschen Friedensorganisationen in Heidelberg zur Zukunft des Pazifismus gehalten hat.

Eine wesentliche Voraussetzung für die Wirksamkeit von Pazifismus ist seine Glaubwürdigkeit. Das bedeutet, den Einsatz und die Androhung militärischer Gewaltmittel ausnahmslos zu kritisieren, egal, wo und durch wen sie stattfinden. An dieser Glaubwürdigkeit mangelt es bislang im Hinblick auf den Ukrainekonflikt in Teilen der Friedensbewegung und auch bei pazifistischen Gruppen und Organisationen.

Der Artikel von Andreas Zumach ist jetzt auf unserer Webseite zu lesen, und Sie können ihn hier laden: Andreas Zumach – Die Glaubwürdigkeit des Pazifismus

 

“Seit dem Ende des Kalten Krieges vor einem Vierteljahrhundert sind eine Reihe von Mythen entstanden über neue Bedrohungen und die Veränderung der Natur von Gewaltkonflikten. Mythen, die vom Westen (USA/NATO) wie auch von Russland zur Rechtfertigung des Einsatzes kriegerischer Gewalt genutzt werden. Diese Mythen haben bis in die Reihen der Friedensbewegung Verunsicherung verursacht, den Widerspruch und Widerstand gegen den Einsatz kriegerischer Gewalt geschwächt oder gar zu zumindest stillschweigender Zustimmung geführt. Der hartnäckigste und wirkmächtigste Mythos ist die Behauptung von den ’neuen Kriegen‘.”

– Andreas Zumach

Zumach

 

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