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Die Verwendung von Armeewaffen und privaten Feuerwaffen bei Suiziden und Tötungen in den beiden Basler Halbkantonen

Ein Drittel aller Suizide wird mit Schusswaffen verübt

Eine in der Zeitschrift Crisis im Herbst 2006 veröffentlichte Studie von Dr. Andreas Frei, Leiter des Forensischen Dienstes am Kantonsspital Luzern, in Zusammenarbeit mit den Psychiatrischen Universitätskliniken Basel und Zürich, dem Schweizer Tropeninstitut sowie dem Institut für Rechtsmedizin in Basel verfasst, zeigt auf, dass ein Drittel aller Suizide in den beiden Basler Halbkantonen – rund dreissig pro Jahr – mit Schusswaffen verübt werden. Autor Frei in der Basellandschaftlichen Zeitung vom 17.10.05: «Es gibt ganz klar eine Korrelation zwischen der Verfügbarkeit von Waffen in den Haushalten und ihrem Gebrauch. Der Suizid mit der Schusswaffe ist die mit Abstand tödlichste Methode. Bei diesem Vorgehen ist auch die Hemmschwelle geringer, als wenn man sich beispielsweise vor den Zug wirft.»

Die Studie von Dr. Andreas Frei im vollen (englischen) Wortlaut als PDF (668 KB)

Die Mediendokumentation vom 13. Juli 2006 als PDF-Dokument (652 KB)