| Chronik |
der laufenden Vorkommnisse mit Sturmgewehren
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| 15.3.2007 |
In Schlatt TG schliesst sich ein 27-jähriger Mann mit einem Sturmgewehr in seiner Wohnung ein. Spezialisten der Kantonspolizei können ihn dort festnehmen, er wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. |
| 12.6.2006 |
Am Sonntagabend, 11.6. rückt die Polizei zu einer Wohnung im Zürcher Kreis 9 aus, auf deren Balkon im 1. Stock ein 27-jähriger Mann mit einem Sturmgewehr hantiert. Er lässt die Waffe, mit der er vorher in der Wohnung wild um sich geschossen hat, fallen und sich dann widerstandslos festnehmen. Verletzte gibt es keine, der psychisch angeschlagene Mann hat offensichtlich zur nächsten Waffe gegriffen. |
| 30.4.2006 |
Die 34-jährige ehemalige Skirennfahrerin Corinne Rey-Bellet, im dritten Monat schwanger, und ihr jüngerer Bruder Alain werden am Vorabend des 1. Mai in Les Crosets VS erschossen, deren Mutter Verena lebensgefährlich verletzt vom getrennt lebenden Ehemann Corinnes. Der 34-jährige Anlageberater und Hauptmann Gerold Stadler bringt sich wenig später in der Nähe des Schiessstandes Huémoz VD durch einen Kopfschuss mit seiner Ordonnanzwaffe, einer SIG P220 vom Kaliber 9mm, um, mit der er auch die beiden Geschwister erschossen hat. |
| 7.3.2005 |
In Dietikon ZH erbeutet ein Räuber 1800 Franken. Er ist mit einem Sturmgewehr 90 bewaffnet, trägt eine Gasmaske und bedroht die Kassierin. |
| 1.3.2005 |
In Saxon VS schiesst ein 50-jähriger Mann mit einem Karabiner von seiner Wohnung durchs Fensterglas ins Freie. Die Polizei überwältigt den Mann. |
| 31.1.2005 |
Ein 26-jähriger Schweizer wird in Emmen LU mit seinem Sturmgewehr festgenommen. Er war auf der Suche nach einer Gruppe junger Ausländer, die ihn verprügelt hatte. |
| 5.1.2005 |
In St-Maurice VS erschiesst ein Soldat einen 24-jährigen Offizier aus Luzern. Im Rahmen einer Übung eines WK zum Botschaftsschutz übt ein Detachement deutschschweizer Grenadiere auf dem Gefechtsschiessplatz mit scharfer Munition. In einer Übungspause demonstriert der Offizier einen möglichen Selbstverteidigungseinsatz, dazu simuliert er den Angriff mit einem Messer auf einen Soldaten. Der Soldat greift reflexartig zur Waffe und erschiesst den Offizier. |
| 13.10.2004 |
In Wil bei Oberdorf (Stans NW) knacken Unbekannte auf dem offenbar unbewachten Waffenplatz zwei Piranha-Radschützenpanzer und stehlen zwei Maschinengewehre samt Nachtsichtgeräten sowie weiteres Ausrüstungsmaterial. Offensichtlich verschaffen sich die Panzerknacker durch ein Loch im Drahtzaun Zugang zum Gelände. Dort machen sie sich an den beiden Panzern zu schaffen und dringen über die Fahrerluke ins Innere vor.
Nach Frank Zellweger, Sprecher der Militärjustiz, hat es auch schon früher Einbrüche in Gebäude oder Fahrzeuge der Schweizer Armee gegeben. Mehr oder weniger einmalig sei im vorliegenden Fall jedoch das Vorgehen der Täter und die Verwendung von schweren Werkzeugen. Die entwendeten Waffen sind laut Zellweger identifizierbar und können nicht ohne weiteres unter der Hand weiterverkauft werden.
Bei den entwendeten Waffen handelt es sich um zwei Maschinengewehre 64-93. Christoph Brun, Kommandant des Armeeausbildungszentrums in Wil, bezeichnet diese als «altbewährte Gewehre, die schon vor dem Weltkrieg in Flugzeuge eingebaut wurden». Die Waffen sind 38 Kilogramm schwer und «können nicht einfach so unter dem Arm getragen werden». Brun rätselt, aus welchen Motiven die Täter gehandelt haben, zumal die entsprechende Munition (12,7-Millimeter-Kaliber) «auf legale Weise nicht erworben werden kann».
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| 6.9.2004 |
Bei einem gewaltsamen Einbruch in den Schiessstand von Samedan GR erbeuten unbekannte Täter zwei Faustfeuerwaffen, ein Sturmgewehr 90, eine Kleinkaliber-Pistole, fünf Kleinkalibergewehre sowie 350 Schuss Munition. |
| 30.8.2004 |
Ein Betrunkener schiesst in Monthey VS mit einer Ordonnanzpistole wild um sich. Verletzt wird niemand, die Polizei vermutet einen «Ehestreit». |
| 17.8.2004 |
Gleich dreimal während weniger Wochen muss die Luzerner Kantonspolizei hochexplosiven Militärabfall entsorgen. Eine Handgranate sowie Sprengstoff werden in Abfallkübeln gefunden, bei einer Kellerräumung stossen die Beamten auf eine als 'Andenken' aufbewahrte Artilleriegranate aus dem 1. Weltkrieg. Anfang Juli finden Hausbewohner bei einer Kellerräumung im Kanton Luzern eine voll funktionsfähige Artilleriegranate. Laut Polizei hatte ein Familienmitglied die Granate schon vor Jahren in die Schweiz eingeführt - «als Andenken». Die Granate war mit 3 Kilogramm Sprengstoff bestückt, eine unbedachte Manipulation hätte sie zur Explosion bringen können. Die Wirkung in einem mehrstöckigen Wohngebäude wäre verheerend gewesen. Über die Wucht der Detonation konnten sich Experten des VBS bei der fachgerechten Sprengung ein Bild machen: Die Sprengladung katapultierte einen kubikmetergrossen Stein mehrere Meter durch die Luft.
Am 27. Juli entdeckt ein Passant in einem Abfallhaufen eine detonierfähige Handgranate 43 der Schweizer Armee; ebenfalls in einer Gemeinde im Raum Luzern, ebenfalls durch Zufall. Die Handgranate habe ein Wehrmann einst illegal mitgehen lassen und nun entsorgt, glauben die Experten. Einen Zusammenhang zwischen den Fällen sieht die Polizei nicht, wohl aber eine Besorgnis erregende Häufung von Einzelfällen. Weder der Sprengstoff noch die Handgranate trugen Markierungen, die Rückschlüsse auf ihre Besitzer zulassen. Sprengstoffe und Munition aufzubewahren bedarf einer Bewilligung; Unbefugte werden von der Polizei angezeigt. Funde von Munitionsteilen sind ihr zu melden.
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| 28.6.2004 |
Ein Schweizer Ehemann verprügelt zuerst in Gebenstorf AG seine russische Ehefrau so stark, dass diese sich nur durch einen Sprung aus dem Fenster retten kann und verletzt ins Spital gebracht wird. Nach der Tat ruft der Mann einen ihm bekannten Dealer, einen 20-jährigen Malier, an und verlangt von ihm Drogen. Dann bedroht er den Malier mit einem Sturmgewehr und nimmt ihm die Drogen ab. Dann gibt er Schüsse auf den Asylbewerber ab und trifft ihn mehrfach an Oberschenkel und Hand. |
| 15.6.2004 |
In Wettingen AG schiesst ein psychisch angeschlagener Rentner durch die verschlossene Wohnungstüre einen Schuss aus einem Karabiner ab. Drei Polizisten, die im Treppenhaus mit ihm Kontakt aufnehmen wollen, bleiben unverletzt. |
| 07.01.2004 |
Ein maskierter Mann überfällt mit einem Sturmgewehr die Post in Lully-Sur-Morges VD und bedroht die Anwesenden. er lässt sich mehrere Tausend Franken aushändigen und entkommt unerkannt.
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| 27.05.2003 |
In Cham ZG wird ein Mann festgenommen, der nicht nur damit gedroht hat, Waffen gegen seinen Bruder, mit dem er zerstritten ist, einzusetzen, sondern bereits Schüsse abgegeben hat. Der Mann ist mit einem geladenen Sturmgewehr und einer Pistole bewaffnet. |
| 26.04.2003 |
Ein 27-jähriger, psychisch angeschlagener Mann erschiesst nach heftigem Streit in Buchillon VD seinen 67-jährigen Vater mit einem Sturmgewehr 90. Danach ergreift der unter Problemen leidende Sohn zu Fuss die Flucht und kann vorerst nicht gefasst werden. |
| 22.04.2003 |
Am Ostermontag kommt es in Heiden AR zu einer Schiesserei zwischen drei jungen Schweizern. Dabei werden zwei von ihnen verletzt, ebenso ein vierter, nicht beteiligter Jugendlicher. Der unversehrt gebliebene Haupttäter ist der Polizei als Waffennarr bekannt; ein halbes Jahr zuvor hat sie bei ihm mehrere Waffen beschlagnahmt. Die Tatwaffe, eine Schrotflinte, durfte er damals behalten, weil es dafür sie keinen Waffenschein braucht. Mit ebendieser schiesst er den ersten in den Arm, den zweiten in den Rücken und den dritten in den Unterleib. Letzterer entgeht nur knapp dem Tod. Er hat seinerseits mit einem ausgeliehenen Sturmgewehr 90 geschossen, ohne zu treffen (ausführlicher: siehe «Zwei Fälle» in Kleinwaffen-Übersicht). |
| 12.04.2003 |
Ein 21-Jähriger bedroht bei einem heftigen Streit in Schwamendingen ZH seine Eltern. Als sich ein mit der Familie befreundeter Nachbar der elterlichen Wohnung nähert, um den jungen Mann zu beruhigen, gibt dieser mit seinem Sturmgewehr einen Schuss ab und verfehlt den Nachbarn nur knapp. Er wird schliesslich von einer Spezialeinheit der Polizei überwältigt. |
| 29.03.2003 |
Ein 23-jähriger Schweizer schiesst in Zürich 5 mit seiner Ordonnanzwaffe auf eine Masseuse, die er nicht kennt. Die Frau kann flüchten. Der Mann hat im Januar 1998 bereits auf Polizisten geschossen und ist damals verurteilt worden, konnte nach seiner Haftstrafe aber trotzdem die Rekrutenschule besuchen (siehe auch «Fälle mit Schusswaffen, Januar 1998»; ausserdem ist der Fall in der Übersicht der Kleinwaffenkampagne unter «Zwei Fälle» herausgehoben). |
| 06.01.2003 |
Ein 15-jähriger Schweizer stirbt bei einem Schiessunfall in Courtemautruy JU, als eine Gruppe Jugendlicher in einem Zimmer mit einem Sturmgewehr herumspielt. |
| 16.12.2002 |
Bei einem Einbruch in Fehraltorf ZH stehlen Unbekannte neben Geld und Schmuck auch zwei Armeepistolen des Typs SIG 210. |
| 11.11.2002 |
Ein 28-jähriger Betrunkener schiesst in Bulle FR 13-mal mit einem Sturmgewehr vor einer Bar in die Luft, nachdem er sich zuvor mit einem Gast geprügelt hatte. |
| 23.09.2002 |
In Hofstetten SO erschiesst ein 75-jähriger Rentner seine Ehefrau und sich selbst mit einer Armeepistole. |
| 23.08.2002 |
Ein Korporal schiesst in Erlinsbach AG einen Rekruten mit echter Munition an. Er wollte das Funktionieren des Lasers testen und zielte dabei auf die Reflektionsweste des Rekruten. |
| 18.08.2002 |
Ein 47-jähriger Mann lauert im Alttoggenburg dem Liebhaber seiner Frau mit seinem Sturmgewehr 57 und einer Kleinkaliberwaffe auf. Dank Warnungen der Frau kehrt das potenzielle Opfer jedoch nicht nach Hause zurück. Der nicht vorbestrafe Sportschütze hat die Tat geplant und einen Abschiedsbrief hinterlegt, in dem er angibt, sich nach der Tat selbst richten zu wollen. Er kann verhaftet werden; das Urteil lautet auf «strafbare Vorbereitung zu einem vorsätzlichen Tötungsdelikt». |
| 08.08.2002 |
Als zwei Männer in Burgdorf BE nach einer Schiessübung ein Gewehr aus dem Auto laden wollen, löst sich ein Schuss und verletzt den einen Mann. |
| 06.07.2002 |
Ein unbekannter Mann schiesst mit einem Sturmgewehr 90 circa ein Dutzend Mal auf ein Restaurant in Zürich. Der Täter absolvierte die Rekrutenschule und war damit im rechtmässigen Besitz dieser Schusswaffe, sie wurde ihm daraufhin entzogen. |
| 03.06.2002 |
Ein betrunkener WK-Soldat erschreckt Passanten in Solothurn durch wildes Herumfuchteln mit seinem Sturmgewehr. |
| 25.05.2002 |
In Steinach SG feuern drei Schüler mit einem Sturmgewehr eines Jungschützen in das Nachbarhaus. |
| 19.05.2002 |
Ein Jugendlicher in Winterthur droht, mit dem Sturmgewehr seines Bruders ein Massaker gleich dem in Erfurt zu wiederholen, falls er die Matura nicht bestehen würde. Bei der von der alarmierten Polizei veranlassten Hausdurchsuchung finden sich drei Schusswaffen sowie die zugehörige Munition. Weil die Polizei aber keine Anhaltspunkte dafür findet, dass der Jugendliche die geäusserten Drohungen auch tatsächlich in die Tat umsetzen wollte, wird er nur einige Tage nach seiner Einweisung in die psychiatrische Klinik in Embrach wieder entlassen. |
| März 2002 |
In Schaffhausen schiesst ein Mann mit einem Sturmgewehr auf das fahrende Auto eines Nebenbuhlers und verletzt ihn dabei schwer. |
| 23.03.2002 |
Als zwei Polizisten in Wittenbach SG einen wegen mehrere Strassenverkehrsdelikte zu einer Gefängnisstrafe verurteilten Mann abholen wollen der Mann hatte die Strafe nie angetreten , öffnet er ihnen mit einem, wie im Nachhinein festgestellt wurde, ungeladenen Sturmgewehr. Die Polizisten geben daraufhin mehrere Schüsse auf den Mann ab. Die Verhältnismässigkeit des Schusswaffengebrauchs seitens der Polizei wird geprüft. |
| 19.02.2002 |
In 25-jähriger Mann feuert in Lausanne mit einem Sturmgewehr 10 Schüsse in den Saal eines Kinos ab. Dabei wird ein Mann getötet und zwei weitere verletzt. Anschliessend nimmt er sich selbst das Leben. |
| 25.10.2002 |
In St.Gallen flüchtet eine Frau vor ihrem betrunkenen Mann, der droht, mit dem Sturmgewehr im Treppenhaus umherzuschiessen. Die alarmierte Polizei findet das Sturmgewehr ungeladen in der Wohnung. |
| 11.10.2001 |
Ein Mann in Luzern tötet die Wohngefährtin seiner ehemaligen Freundin und sich selbst mit einem Sturmgewehr 90. Zwei weitere Personen werden leicht verletzt. |
| 27.09.2001 |
Beim Anschlag Werner Leibachers auf das Zuger Kantonsparlament sterben 14 ParlamentarierInnen und Regierungsleute durch Schüsse aus einem Sturmgewehr 90, einer Pistole SIG-Sauer, einer Remington und eines Revolvers der Marke Smith & Wesson. Insgesamt gibt er über 90 Schüsse ab und verwendet auch einen Sprengkörper. Der Täter richtet sich unmittelbar nach seiner Tat selber. In seinem Auto findet die Polizei noch weitere Waffen. Trotz Vorstrafen verfügte Leibacher über mindestens drei Waffenerwerbsscheine. Leibacher war den Behörden zudem aufgrund mehrer erfolgloser Anzeigen gegen Personen des öffentlichen Lebens im Kanton Zug bekannt. Die Tatwaffen waren keine Dienstwaffen und der Täter kein ehemaliger Armeeangehöriger. Drei Monate später ereignet sich das Massaker im Parlament von Nanterre. |
| 22.07.2001 |
Ein aus der rechtsextremen Szene bekannter Mann wird durch Schüsse aus einem Sturmgewehr getötet. Der Schütze, der Sohn eines Bekannten des Getöteten, wird freigesprochen; er tötete den Mann aus einer Notwehrsituation heraus. |
| 07.07.2001 |
Ein 19-jähriger Jugendlicher verschwindet aus Breitenbach SO und wird erst mehr als eine Woche später erschossen aufgefunden. Er hat Selbstmord mit einem Sturmgewehr begangen. |
| 10.06.2001 |
Mit einem Sturmgewehr 90 raubt ein 24-jähriger Mann eine Tankstelle in Bassersdorf ZH aus. |
| 10.07.2000 |
Ein junger Rechtsextremer schiesst auf ein von Linken bewohntes Gebäude in Bern. |
| 13.04.2000 |
Raubüberfall mit Sturmgewehr auf eine Discountfiliale in Wallisellen ZH. |
| 26.03.2000 |
Amoklauf eines 22-Jährigen in Chur. Mit Schüssen aus einem Sturmgewehr verletzt er zwei Polizisten. Der zusätzlich mit einer Handfeuerwaffe ausgerüstete Schütze wird daraufhin durch die Polizei mit einem sogenannten «finalen Rettungsschuss» erschossen. |
| 05.02.2000 |
Beim Einbruch in ein Privathaus in Zollikerberg ZH entwenden Diebe neben Bargeld auch ein Sturmgewehr. |
| 02.02.2000 |
Axel K. schiesst in Zürich 5 mit seiner Armeepistole 75 auf zwei Polizisten. Der eine erleidet einen Blasendurchschuss. Der Schütze entkommt und wird mit seiner Partnerin vier Tage später verhaftet. |
| 08.10.1999 |
In Safenwil AG findet die Polizei ein Ehepaar tot auf. Der Mann hat seine Frau und sich selbst mit dem Sturmgewehr 90 seines Schwagers getötet. |
| November 1998 |
Eine von ihrem Verlobten betrogene Frau will in Zürich-Oerlikon ihre Nebenbuhlerin erschiessen. Sie fragt ihr vor Zeugen die Armeepistole ihres langjährigen Partners auf die Brust und drückt ab. Die Patrone klemmt allerdings im Lager. Die Frau gesteht die Tötungsabsicht und wird zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt. Später widerruft sie, der Fall wird neu verhandelt. |
| 17.07.1998 |
Der Inhaber eines CD-Shops in Wattwil SG wird durch mehrere Schüsse aus einem Sturmgewehr 90 getötet. |
| 03.05.1998 |
In Sempach LU richtet ein 47-jähriger Mann sein Sturmgewehr auf spielende Kinder. |
| 26.08.1997 |
In Emmen LU wird ein Ehepaar erschossen aufgefunden. Vermutlich hat der Mann seine Frau mit dem Sturmgewehr erschossen und sich dann selbst gerichtet. |
| 08.08.1997 |
Axel K. schiesst mit seiner Armeepistole in Neuenburg einem Geldboten in die Beine. |
| 13.07.1997 |
Mit der Armeepistole schiesst Axel K. in St. Gallen einem Geldboten in die Beine. |
| 07.07.1997 |
Ein Betrunkener schiesst in Sulgen TG auf seine Frau und Kinder, sie können aber unverletzt flüchten. |
| 02.06.1997 |
Vorbestrafter, aus der rechtsextremen Szene bekannter Mann aus Basel bedroht zwei Personen jüdischer Herkunft mit seinem Sturmgewehr und beschimpft sie heftig. Daraufhin wird ihm die Waffe entzogen und eine Anklage wegen Verletzung des Antirassismusgesetzes eingereicht. |
| 19.05.1997 |
Ein 34-Jähriger schiesst mit seinem Sturmgewehr in Villeneuve VD um sich. |
| 18.02.1997 |
Erste Eskalation in der Verbrechenskarriere des koksenden Liebespaars Axel K. und Tamara T.: In Kloten ZH erschiesst der 43-jährige Deutsche mit seiner Armeepistole 75 einen Mann, der seiner Frau, die als Filialleiterin eine Geldlieferung macht, zu Hilfe eilen will. Diese erleidet schwere Schussverletzungen in den Beinen. |
| 22.08.1996 |
Ein Unbekannter verübt im Kampfanzug einen Raubüberfall auf ein Restaurant in Horw NW. Er schüchtert den Wirt mit einem Sturmgewehr ein. |
| 29.07.1996 |
In Brugg AG droht ein Mann mit Selbstmord und gibt einen Schuss aus dem Sturmgewehr seines Vaters ab, jedoch ohne jemanden zu verletzen. |
| 13.07.1996 |
Ein 33-jähriger Mann erschiesst den um fünf Jahre jüngeren Freund seiner Frau in Martigny VS. |
| 15.12.1995 |
Nach einem Familienstreit schiesst ein Mann in der Wohnung der Eltern in St. Moritz um sich und gibt dann mehrere Schüsse durch ein ein offenes Fenster auf die Strasse ab. Es fallen etwa 40 Schüsse. |
| 27.11.1995 |
25-jährige Frau stirbt in Waldenburg BL durch einen Schuss, der sich vermutlich unbeabsichtigt löst, als ihr Mann an seinem Sturmgewehr hantiert. |
| 16.10.1995 |
27-jähriger Mann erschiesst In Zürich aus Eifersucht seine 23-jährige Frau. |
| 03.09.1995 |
Beim Einbruch in einen Pneushop in Laupen BE wird neben Bargeld und zwei Autos auch ein Sturmgewehr 90 gestohlen. |
| 28.08.1995 |
Bäretswil ZH: Ein 13-jähriger Knabe tötet mit dem Sturmgewehr seines Vaters seinen 11 Jahre alten Kollegen. Gegen den Vater, einen aktiven Hobbyschützen, wird ein Strafverfahren wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung eingeleitet; es muss geprüft werden, ob er sein Sturmgewehr und die zugehörige Munition auf unvorsichtige und damit pflichtwidrige Weise aufbewahrt hat (das Sturmgewehr war, das ist bekannt, ungeladen und getrennt von der Munition gelagert). Die Waffe wurde vom Vater privat erworben. |
| 30.07.1995 |
Ein 48-jähriger, betrunkener Schütze gibt aus Wut über einen Nachbarn von einer Terrasse in Zürich mehrere Schüsse aus einem Sturmgewehr ab. |
| 07.05.1995 |
In Glattfelden ZH bedroht ein 25-jähriger Mann die Anwesenden eines Restaurants mit einem Revolver, einer Explosiv-Übungshandgranate der Armee und einem Sturmgewehr. Der Vorfall verläuft unblutig, bei einer Hausdurchsuchung kann die Polizei jedoch noch weitere Schusswaffen sicherstellen. Der Bevölkerung des Dorfes war angeblich bekannt, dass der Täter regelmässig einen Revolver auf sich trug und ihn auch immer wieder zückte; die Polizei erklärte aber, sie hätte nie Zeugen für solche Ereignisse ausfindig machen können. |
| 01.02.1995 |
22-jähriger Mann nimmt seine ehemalige Freundin in einer Handelsschule in Genf als Geisel. Während des Vorfalls schiesst er mit einem Sturmgewehr in den Boden, der Vorfall endet jedoch ohne Verletzte. |
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