| 26.11.2001 |
Zwei Zürcher Stadtpolizisten töten mit mehreren Schüssen einen Autodieb auf der Flucht.
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| 20.11.2001 |
Fünf Jugendliche locken den jungen H. Haldemann in Bern in ein Auto, fahren ihn zu einem Waldrand und erschiessen ihn dort mit einer Pump-Action. Einer der Clique erhängt sich nach der Verhaftung im Gefängnis. Als Grund geben sie Langeweile an, worauf sie dann den Auftrag, H. zu erschiessen, annahmen. Sie bekommen zwischen 14 und 19 Jahren Zuchthaus. |
| 08.11.2001 |
Ein Mann erschiesst seine Frau und seine 11- und 14-jährigen Kinder und richtet sich danach selbst (Melano TI). |
| 15.10.2001 |
Zwischen drei Männern entsteht in Hirzenbach ein Streit. Dabei hält der Täter das Opfer fest und bedroht ihn mit einer Pistole und fragt «Soll ich dich jetzt umbringen?» Darauf antwortet der andere «Schiess schon, worauf wartest du noch?» Darauf schiesst der Täter dem Opfer ins Genick. Im 2004 sagt ein Zeuge unerkannt gegen den Täter aus, welcher im Januar 2002 festgenommen wurde. Bei dem Streit handelte es sich wahrscheinlich um Drogen. |
| 01.10.2001 |
Eine vierköpfige Familie wird tot aufgefunden. Der Familienvater hat mit einer Faustfeuerwaffe seine Ehefrau und seine beiden Kinder getötet. Die Tat bleibt fast eine Woche lang unentdeckt (Au). |
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Zwei Basler Polizisten geben auf französischem Boden 18 Schüsse auf einen unbewaffneten Autodieb und töten ihn dabei sofort.
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Ein mutmasslicher Autodieb wird in Lugano von zwei Tessiner Polizisten erschossen.
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| September 2001 |
In einer Karaoke-Bar im Kreis 1 in Zürich schiesst ein kleinwüchsiger Mann um sich, da er das Gefühl hatte, er habe das Gesicht verloren. Er gab 4 Schüsse ab, wofon 2 gezielt auf Menschen gerichtet waren. Am 28 Januar 2004 wird er zu einer Zuchthausstrafe von 5 Jahren sowie Genugtuung in Höhe von 12'000 und9'000 Franken bestraft
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| 07.06.2001 |
In Zürich 4 wird ein israelischer Rabbiner auf offener Strasse erschossen. Er stirbt am Tatort. |
| März.2001 |
ein 42-Jähriger Türke bedroht seine Frau in Zürich massiv mit einer Schusswaffe und schiesst seine Schwägerin und deren 7-Jährige Tochter an und verletzt beide schwer. Er setzt sich nach Deutschland ab, wo er im April gefasst und einen Monat später in die Schweiz ausgeliefert wird. Am 15 November 2003 wird er der mehrfach versuchten vorsätzlichen Tötung für schuldig befunden und zu 16 Jahren Zuchthaus veruteilt. |
| 30.03.2001 |
Ein 55-jähriger Mann wird auf seinem Morgenspaziergang nahe seines Wohnhauses in Kindhausen ZH regelrecht exekutiert. Mehrere Schrotladungen treffen ihn am Kopf; er stirbt noch vor Ort. |
| 20.10.2000 |
Auf einem Rastplatz in Zürich-Albisrieden tötet ein mazedonischer Hilfsarbeiter seine Geliebte durch zwei Schüsse aus ihrer eigenen Pistole. |
| 11.10.2000 |
Der Hauswart einer Schule im Zürcher Kreis 4 schiesst mit seiner 357er Magnum Smith & Wesson, für die er keine Bewilligung hat, auf die Beine eines aggressiven Eindringlings. Diesem werden später 18 Schrotkugeln aus dem Fussknöchel entfernt. Das Gericht verurteilt den Hauswart zu sechs Monaten Gefängnis bedingt, da es keine Notwehr gewesen sei; der Hauswart habe die Schusswaffe vorschnell und ohne Warnung eingesetzt. |
| 03.04.2000 |
Ein Notar erschiesst in Schafisheim AG mit seiner Pistole einen Unternehmer, dem er Geld schuldet. Er versucht, die Tat zuerst als Selbstmord, dann als Unfall darzustellen, wirkt dabei aber unglaubwürdig. |
| Januar 2000 |
Ein 39-jähriger Polizist mit 10 Jahren Berufserfahrung schiesst mitten in Genf dreimal auf das Auto von Verdächtigen eines Trickdiebstahls. Er tötet einen der Männer durch Herzschuss und verletzt den anderen. Im Juli 2003 wird der Polizist wegen fahrlässiger Tötung zu 8 Monaten bedingt verurteilt. Der Verurteilte behauptet, er habe die Franzosen weder verletzen noch töten wollen.
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| 04.05.1999 |
In Adliswil ZH wird ein 47-Jähriger in seinem Auto erschossen. |
| 28.04.1999 |
In Emmen LU tötet ein Familienvater einen flüchtenden, mutmasslichen Einbrecher mit einem Kopfschuss aus einer Pistole. Drei Jahre später wird er in zweiter Instanz wegen Totschlags und vollendeten Todschlagversuchs verurteilt. Das Kriminalgericht hatte zuvor auf vorsätzliche Tötung entschieden.
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| 08.01.1999 |
Beim Bahnhof Schlieren schiesst ein 26-jähriger Türke einer knapp 18-jährigen Landsfrau aus vier Metern Entfernung in den Kopf, weil sie ihn verschmäht. Das Opfer kommt auf wundersame Weise ohne schwere Verletzungen davon. |
| 28.12.1998 |
Nach heftigem Streit und anschliessendem Gerangel schiesst der Wirt eines St. Galler Restaurants einem fliehenden Gast mit seinem Revolver in die Hüfte. |
| Juli 1998 |
Ein Kantonspolizist erschiesst am Dorfrand von Bonstetten ZH aus einer Distanz von 30 Metern einen flüchtenden unbewaffneten 23-jährigen Dealer, der an Ort und Stelle verblutet. Zusammen mit zwei weiteren Polizisten hat er nicht weniger als 14 Schüsse auf den Jugoslawen abgegeben. Dessen Familie wehrt sich in langen Prozessen gegen diese Erschiessung, Ende Oktober 02 schützt das Kassationsgericht jedoch ein Obergerichtsurteil, das den Polizisten völlig freigesprochen hat. Sein Verhalten sei «verhältnismässig» und «gerechtfertigt» gewesen. |
| 03.05.1998 |
Ein betrunkener Anwohner in Kriens bedroht spielende Kinder mit einer Schrotflinte, weil sie ihm zu laut sind.
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| 15.03.1998 |
Ein 57-jähriger Geschäftsmann wird in Zollikon ZH mit drei Schüssen regelrecht hingerichtet. Der vom Bezirksgericht Meilen im November 2002 zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilte, 24-jährige Täter, ein Schwulenhasser, hat extra Halbmantel- (oder «Dumdum»-) Geschosse beschafft, die schwerere Verletzungen verursachen. Wegen angeblicher Reue reduziert das Zürcher Obergericht im Februar 05 die Strafe um ein halbes Jahr. |
| Januar 1998 |
Ein 18-Jähriger bedroht seine Mitbewohnerin in Zürich 5 verbal. Als diese die Polizei herbeiruft, schiesst der Jugendliche mit einer Pumpaction auf die Beamten. Diese erwidern das Feuer. Wie durch ein Wunder gibt es keine Verletzten. Der junge Mann kann festgenommen werden und verbüsst eine Haftstrafe im Zuchthaus. Nach seiner Entlassung absolviert er die Rekrutenschule und schiesst kurz darauf mit seiner Ordonnanzwaffe auf eine Masseuse (siehe auch «Fälle mit Sturmgewehren 29.3.03»; ausserdem wird das Beispiel unter «Zwei Fälle» in der Übersicht der Kleinwaffenkampagne ausführlich besprochen). |
| 1996 |
Ein angetrunkener Mann schiesst in Verlauf eines Streits mit einem Revolver ins Knie seines Nachbarn. Der Revolver ist mit der in der Schweiz für Private frei erwerbbaren Mannstoppmunition ausgerüstet. Der Täter ist zum Zeitpunkt des Geschehens bereits fünfmal vorbestraft.
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Ein (unbewaffnetes) Mitglied einer Drogenbande wird auf der Flucht von Beamten der Zürcher Kantonspolizei erschossen.
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| 03.02.1996 |
Zwei Männer zwingen eine Postangestellte in Weinfelden TG, ihnen Zugang zum Gebäude zu verschaffen, erschiessen die Frau und entkommen mit 50000 Franken Beute. |
| 14.07.1995 |
Bei einem Raubüberfall auf eine Privatwohnung bedroht ein Unbekannter sein Opfer mit einem doppelläufigen Gewehr.
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07.07.1995
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Auf einer Raststätte der N-12 im Kanton Freiburg wird ein Mann durch vier Schüsse aus einem Gewehr schwer verletzt.
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Ein Polizeibeamter erschiesst einen Mann bei seinem Versuch, aus dem Bezirksgefängnis Affoltern zu fliehen.
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05.02.1995
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Eine Frau wird in ihrem Büro von einem mit einem Gewehr bewaffneten Unbekannten bedroht (Bachenbülach ZH).
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20.01.1995
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Bei der Aushebung eines Drogenlagers in der Stadt Zürich findet die Polizei eine Pistole, zwei gefüllte Magazine für Schrotflinten und 75 Schuss Munition.
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| 01.01.1995 |
In Kreuzlingen treffen sich 50 Rechtsradikale in einer Waldhütte. Bei der Personenkontrolle durch die Polizei können zwei Winchestergewehre, grosskalibrige Pistolen mit der passenden Munition und Knallkörper sichergestellt werden.
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| 22.03.1985 |
In Konau überfällt ein zuerst unbekannter Mann die Postfiliale in Konau und erschiesst einen Angestellten. Die Polizei gibt die Ermittlungen später auf, da obwohl der Täter nicht maskiert war und ein Briefträger den Überfall beobachtete, keine Spuren zu finden waren.
Am 21.01.2004, also fast 19 Jahre nach der Tat, meldet sich der Täter bei der Polizei und gesteht die Tat... Nach 20 Jahren wäre die Tat verjährt gewesen. |
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